„Und sag`nichts Deinem Vater“
- Umgang mit Trennung der Eltern und Prävention von psychischen und körperlichen Krankheiten

Wie gehen Kinder/ Jugendliche mit Trennung der Eltern um?

An die Tatsache, dass sich Eltern in der BRD trennen, haben wir uns gewöhnt. Aber welche Folgen hat dies für Trennungs- und Scheidungskinder? Wie verläuft eine gelungene Trennung von Vater und Mutter? Welche Faktoren begünstigen einen gesunden Trennungsprozess? Kann man durch ungünstige (Gewalt, Intrigen, Manipulation, Eifersucht etc.) Bedingungen krank werden? In welchem Zusammenhang steht hier bei Kindern/ Jugendlichen Diabetes und Depression?
Und wie können Schutzbefohlene (Eltern, ErzieherInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen etc.) sinnvoll Kinder/ Jugendliche begleiten bzw. Schäden vorbeugen?

Die Fortbildung informiert über Trennung und deren Folgen für Kinder/ Jugendliche und gibt (mehr) Sicherheit im Umgang bzw. Prävention damit. Es wird empathisches und mitfühlendes Verhalten geübt neben präventiven Schutzfaktoren.

Erreichbare Kompetenzen:

Die Zielsetzung der Fortbildung ist das Erlangen von Hintergrundwissen, von Handlungskompetenz und professionelle Sicherheit im Umgang mit Trennungs-/ Scheidungskindern.

Ausgewählte Inhalte:

· Trennungen in Deutschland
· Auswirkungen auf Verstand/ Logik/ Ratio und Emotionen/ Gefühle/ Ängste
· Umgang mit Enttäuschung, Ohnmacht, Wut, Aggression, Schmerz, Trauer u.ä.
· Mediationsmöglichkeiten bei Eltern, Geschwistern etc.
· Depressive Auswirkungen von Trennung der Eltern auf Mädchen/ Jungen und
Diabetesgefahr/ -verstärkung der Krankheitssymptome
· Präventive Schutzfaktoren/ resilientes Verhalten

Die Arbeitsmethoden sind:

· Impulsreferat
· Filme
· Fragebögen
· Rollenspiele
· Fallarbeit
· Gestaltpäd./-berat. Übungen
· Projektentwicklung/ -vorstellung  

Referentin:  
Heidrun Wendel, zertifizierte Europäische Psychotherapeutin, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck

Termin:  2 Tage