HÖFERHOFER INSTITUT
für Gestalttherapie, Beratung und Prävention
Leitung: Dipl. Psych. Heidrun Wendel
Approbierte Psychotherapeutin, anerkannte Lehrtherapeutin und
Zertifizierte Europäische Psychotherapeutin (EAP)



Höferhof 36
D-58566 Kierspe
Telefon: 02359-6781

heidrunwendel@t-online.de
www.Hoeferhofer-Institut.de                                                       
                                                                                                            

Neujahrsbrief

Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes
und die Weisheit des erhabenen Winters.

(Irischer Segenswunsch)

Was soll mir das neue Jahr (schon) bringen?
Was bringt mir eine Teilnahme in einer sogenannten Wachstumsgruppe oder Fort-/Ausbildungsgruppe?

Nun, als erstes müssen wir uns (TeilnehmerIn und LeiterIn) gemeinsam einbringen. Lernen und Wachstum geschieht in
der Beziehung zu uns, der/dem Gegenüber und der Welt. Im zwischenmenschlichen Raum können wir eigene Fragen
klären, Konflikte / Ängste auf Augenhöhe lösen und sogenannte „Schatten“ in das Bewusstsein bringen, verwandeln und
integrieren. Am Ende haben wir uns eingebracht, etwas gelernt, unseren „Handwerkskoffer“ gefüllt, ein Zertifikat
erhalten und/oder neue FreundInnen gewonnen und vieles mehr.

Hier die Angebote, für welche noch Plätze frei sind:

I) Wachstumsgruppe 2018 - Gestalttherapie, sich und andere kennen lernen: „Leben oder gelebt werden?! JA zum
selbstbestimmten Leben“, Ort: Lüdenscheid

II) Ausbildungsgruppe zur/zum „Geschlechtsbewussten GestaltpädagogenIn/ -beraterIn“ oder zur/zum
„Geschlechtsbewussten GestalttherapeutIn“, Ort: Lüdenscheid / NRW

III) „Die Dunkelheit frisst mich auf.“ - Depressionen bei Mädchen und Jungen sowie jungen Erwachsenen, Basis- und
Aufbauseminar ( Elternarbeit), Ort: Hagen und nach Vereinbarung

IV) „Wahrnehmen, erkunden und fühlen“ Körpererfahrung und Sexualerziehung für Kinder ab 3 Jahren, Ort: Lennestadt
(16.-17. Februar 2018) und nach Vereinbarung

V) „Tote Mädchen lügen nicht“ (Netflix) - Umgang mit Suizid - Hinschauen statt wegschauen?! Handwerkszeug gegen
Verbote und Ohnmacht, Ort: München, Dresden, Hagen und nach Vereinbarung

VI) „Null Bock“ - Umgang mit (un)motivierten Jugendlichen. Fortbildungsseminar und gleichnamiges Filmprojekt, Ort:
Hamburg / Dresden und nach Vereinbarung

VII) „Wo Worte nicht reichen…“ Geschlechtsbewusste gestaltpädagogische/ therapeutische Methoden für die Arbeit mit
weiblichen und männlichen (Flüchtlings-) Kindern und Jugendlichen incl. Filmprojekt „Wir sind alle Menschen“, Ort:
Dresden und nach Vereinbarung


I) Neuer Starttermin: Wachstumsgruppe 2018
Gestalttherapie, sich und andere kennenlernen:
Leben oder gelebt werden?! JA zum selbstbestimmten Leben“

1. Abend: 23. Februar 2018 (Schnupperabend)
2. Abend: 16. März 2018   (letzter Quereinstieg möglich)
3. Abend: 20. April 2018
4. Abend: 18. Mai 2018
5. Abend: 15. Juni 2018
6. Abend: 06. Juli 2018
7.Abend:  31. August 2018
8. Abend: 12. Oktober 2018
9. Abend: 09. November 2018
10. Abend: 07. Dezember 2018
(immer freitags)

„Ich kann nicht mehr“ oder „Manchmal wäre ich lieber tot“, denken viele Menschen in scheinbar ausweglosen
Situationen. Gerade an einem solchen „toten Punkt“ können wir mit Hilfe die Kraft aufbringen, wieder offen für Neues zu
werden. Ein letztes Mal „TROTZDEM“ zu sagen. Wofür lohnt es sich zu leben? Wo stehe ich gerade und welche
Wünsche möchte ich mir erfüllen? Was habe ich mich bisher nicht getraut (Scham, schlechtes Gewissen)? Worauf warte
ich? Wer hält mich davon ab, noch mal etwas Neues zu wagen (Um-/ Auszug; neue Arbeitsstelle; Trennung/
Scheidung; Nein sagen zu Kraftfressern; späte Ausbildung oder spätes Studium; Musikinstrument lernen)?                                                                                                                      
Gibt es einen gesunden Egoismus? Wie finde ich zu mehr Eigenliebe (Umgang mit Schuld, Fehlern, etc.), neue geistige
FreundInnen und die Freundschaft zur eigenen Spiritualität (Sinn, Souveränität, innerer Friede)? Schaffen es die anderen
alle besser oder nur anders?
Diese und weitere Fragen werden wir beantworten und mit Hilfe der geschlechtsbewussten Gestalttherapie begleiten wir
Sie.

Geschlechtsbewusste Gestalttherapie ist eine Haltung den Menschen gegenüber, die im Alltag (persönlich,
familiär, beruflich) praktische Konsequenzen hat. Es geht um Beziehungen und Kontakt zu sich selbst und um das WIE
im Hier und Jetzt.
Es geht nicht um Illusionen und darum, die Erwartungen anderer zu erfüllen mit dem Preis der Selbstaufgabe,
Unzufriedenheit und Verletzung. Wachstum ist hier das richtige Wort: spontaner, ehrlicher, lebendiger und glücklicher
werden bzw. sein.
Den eigenen Kern, das wirkliche Wesen mehr wertschätzen und lieben (lernen). Halberledigtes vollenden („Gestalten
schließen“) und sich trauen, neue Wege zu gehen und zwar Schritt für Schritt ohne Krücken … . Leben ist dann mehr als
Über - leben!!!

Geschlechtsbewusste Gestalttherapie ermöglicht es, sich von krankmachenden Gedanken, Emotionen, Ängsten,
Bedingungen/ Beziehungen zu trennen und sich ohne Schmerzen, schlechtem Gewissen und Ängsten auf eigene, freie
Füße zu stellen für ein selbstbestimmtes Leben.
Ein Jahr bewusst zusammen zu gehen, in einer Gruppe, die Kontinuität und Sicherheit bietet, dazu laden wir alle
InteressentInnen herzlichst ein.
Mögliche Themen: 

- Nervenzusammenbruch, Depression, Burnout, Borderline, posttraumatische Belastungsstörung - die Diagnose allein
hilft nicht weiter

- Überall brennt es (Körper, Partnerschaft/ Single sein, Familie, Wohnort, etc.)!!!

- Die innere Stimme wiederentdecken - offene Wünsche/ Bedürfnisse

- Gefühle (z.B. Enttäuschung, Trauer, Ärger, Wut, Aggression) wahrnehmen und adäquat ausdrücken (lernen)

- Selbstliebe statt Autoaggression(en)

- Leben statt Überleben

- Träume leben statt Süchte pflegen

- Das „12 Punkte Programm“ von H. Wendel/ Th. Schmidt 
Mit den Methoden aus der geschlechtsbewussten Gestalttherapie, Körperarbeit, Familienaufstellung, Tanz, Bildern,
Märchen, Phantasiereisen u.v.m. kann an diesen Themen intensiv gearbeitet werden.

Leitung/Anmeldung:
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schmidt, Internist, Gastroenterologe, Gestalttherapeut in Ausbildung, Dozent für Innere
Medizin der TU-München, umfangreiche wiss. Tätigkeit auf dem Gebiet der funktionellen Erkrankungen des
Verdauungstrakts, seit 2017 leitender Oberarzt in der Helios Klinik Attendorn

Dipl. Psychologin Heidrun Wendel, approbierte  Psychotherapeutin, zertifizierte Europäische Psychotherapeutin,
anerkannte Lehrtherapeutin, seit über 30 Jahren in eigener Praxis in Kierspe und Lüdenscheid tätig sowie international
als Trainerin aktiv

Ort:
Neubeginn e. V.
Haus Minte
Mintenbecker Str. 16
58515 Lüdenscheid
Tel./Fax: 02351/7005; E-Mail: info@neubeginn-ev.de; www.neubeginn-ev.de

Zeiten:
ab 17.00 Uhr Begrüßung/ Tee/ lockerer Austausch
18.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr Gruppenarbeit anschl. Ausklang bis 20.30 Uhr
Kosten:  88,- €/Abend

Anreise vorher und Übernachtung mit Frühstück im Hause möglich                       

Das Gruppenangebot kann auch als Kennenlernen der geschlechtsbewussten Gestalttherapie genutzt werden, um sich
für eine geschlechtsbewusste Gestaltpädagogik/-beratungs- und Gestalttherapieausbildung im Höferhofer Institut zu
interessieren.

Neue Ausbildungsgruppe in 2018; Termine stehen fest.
Weitere Infos/ Flyer bei der Leitung oder bei Neubeginn e.V. erhältlich.

Heidrun Wendel & PD Dr. med. Thomas Schmidt
Höferhofer Institut für Gestalttherapie, Beratung und Prävention
Höferhof 36
58566 Kierspe
Tel.: 02359/6781
Fax: 02359/296124
E-Mail: heidrunwendel@t-online.de
www.hoeferhofer-institut.de


II) Neue Ausbildungsgruppe in NRW: Start 2018
Anmeldung ab sofort möglich!

Ausbildung zur/ zum „Geschlechtsbewussten GestaltpädagogeIn, GestaltberaterIn“
(2x6 Wochenendseminare in 2018/ 2019

oder

Ausbildung zur/ zum „Geschlechtsbewussten GestalttherapeutIn“
[diese Ausbildung setzt die erfolgreich absolvierte Ausbildung zur/ zum geschlechtsbewussten GestaltpädagogeIn,
GestaltberaterIn voraus]
(4x6 Wochenenden in 2018-2021)


Ausbildungstermine in 2018

1. Modul: 24.-25. Februar 2018 (Einführungs- und Orientierungsseminar)
2. Modul: 21.-22. April 2018
3. Modul: 16.-17. Juni 2018
4. Modul: 01.-02. September 2018
5. Modul: 10.-11. November 2018
6. Modul: 08.-09. Dezember 2018

Termine in 2019 werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Bitte ausführliche Flyer und ggf. Anmeldeunterlagen anfordern.

Ort: Haus Minte/ Neubeginn e.V., Lüdenscheid (DB Bahnhof Brügge) - NRW
http://www.neubeginn-ev.de


III) „Die Dunkelheit frisst mich auf.“ - Depressionen bei Mädchen und Jungen sowie jungen
Erwachsenen unter Einbeziehung der Elternarbeit
Hagen (5.-7. Februar 2018) - Bildungsprämie einsetzbar!
www. bis-akademie.de
und nach Absprache in 2018 ab sofort buchbar!
Mindestens 12% aller Jungen und mindestens 20% aller Mädchen leiden bis zur Volljährigkeit mindestens einmal unter
einer Depression. Somit sind dies 4-8% aller Kinder in der BRD, die an der häufigsten psychischen Krankheit leiden.
Leider wird nur die Hälfte aller Erkrankten erkannt! Dabei sind die Symptome eher unspezifisch: Ständige Traurigkeit,
Antriebslosigkeit, Aggressivität, Unkonzentriertheit, geringes Selbstwertgefühl etc..
Bei Flüchtlingskindern ist ein erhöhtes Auftreten beobachtbar!
Die Fortbildung informiert über das Krankheitsbild und gibt (mehr) Sicherheit im Umgang damit. Es werden häufige
Ursachen genannt sowie Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt neben präventiven Schutzfaktoren.

Inhalte sind
· Einblicke in die Krankheit (Erkennungsmerkmale, Verlauf, Alarmsignale, Fehldiagnosen [z.B. ADHS; „faule(r)
SchülerIn“ etc.])
· Erklärungsmodelle zur Entstehung von kindlichen Depressionen (im Vergleich zu erwachsenen Formen)
· Die besondere Bedeutung von Trennung der Eltern auf Mädchen und Jungen
· Berührende Interventionen“ versus „gut gemeinte Ratschläge“ -gestaltberaterische/ -pädagogische/ -
therapeutische Behandlungs-möglichkeiten
· Fallarbeit/ Supervision
· Umfassende Hilfsmöglichkeiten (Eltern, Schule/ Arbeitsplatz, Bewegung, soziale Netzwerke, Ernährung,
medizinische Hilfe, sozialpädagogische/ psychologische Hilfe)
· Medienhinweise (Literatur/ Filme)

Zielgruppe
Männer, Frauen, alle Interessierten, die mit „auffälligen“, behinderten, jüngeren und älteren Menschen (Kindern und
Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen) arbeiten (wollen)

Referentin
Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, zertifizierte europäische Psychotherapeutin, approb. Psychotherapeutin u.
Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention,
Sexualpädagogin, Leiterin des HÖFERHOFER INSTITUTS, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck


IV) „Wahrnehmen, erkunden und fühlen“ Körpererfahrung und Sexualerziehung für Kinder
ab 3 Jahren
In allen Empfehlungen und Programmen der Bundesländer zur Erziehung und Bildung im Vorschulbereich ist das
Thema Körper, Bewegung und Gesundheit ein eigener Bildungsbereich. Dazu gehört auch, dass Kinder ein
unbefangenes Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln und ein Grundverständnis über Körperfunktionen und Sexualität
erwerben können. Sexualerziehung ist somit integraler Bestandteil von Gesundheitsförderung und
Persönlichkeitserziehung. Eine ganzheitliche Sexualerziehung fördert das kindliche Selbstvertrauen und kann dazu
beitragen, dass Kinder ein positives Körpergefühl entwickeln, eine bejahende Geschlechtsidentität aufbauen und
beziehungsfähig werden.
Eine verantwortungsbewusste Sexualerziehung umfasst Themen wie kindliches Erkundungsverhalten, den Aufbau
vertrauensvoller und verlässlicher Bindungen, die Weitergabe von Werten und sozialen Normen sowie die Akzeptanz von
Schamgrenzen und Intimität. Alles, was einem Kind das Gefühl von Vertrauen, Geborgenheit und Verlässlichkeit gibt, ist
für seine gesamte Entwicklung förderlich“ (BZgA).
In der Fortbildung lernen Sie Materialien und Medien, die geeignet sind, die Entwicklung eines Kindes mit seinen
individuellen Eigenheiten und seinen persönlichen Potenzialen zu begleiten, kennen. Im Mittelpunkt steht dabei die
ganzheitliche Anregung und Entfaltung aller menschlichen Kräfte. 

Inhalte
· Körperwahrnehmung und Bewegung
· Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
· Scham, Privatsphäre, Intimität, Geheimnisse
· Gefühle
· Sinne
· Liebe, Schwangerschaft und Geburt
· Sich lieb haben und streiten
· Selbstvertrauen, „Ja“- und „Nein“-Sagen, Grenzen setzen
· Rollenspiele, geschlechtliche Identität
· Familie, FreundInnen und enge Bezugspersonen
· Vertrautes und Fremdes

Methoden
Sachinformationen, Filme, Biografiearbeit, Körper- und Bewegungsübungen, Spiele, Rollenspiele, kreative Methoden,
Fallarbeit, Projektarbeit, Literatur- und Medienbesprechung, kollegiale Supervision und vielfältige praktische Anregungen
und kindgerechte Anschauungsmaterialien für den eigenen „Handwerkskoffer“...

Referentin
Heidrun Wendel, Dipl. Psych., Sexualpädagogin und Fachautorin; Lehrtherapeutin für geschlechtsbewusste
Gestalttherapie

Zeit 2-3 Tage
Veranstaltungsort Kindergarten „Ratz und Rübe“ Lennestadt, 16.-17. Februar 2018 und nach Vereinbarung!


V) „Tote Mädchen lügen nicht“ (Netflix) -
Umgang mit Suizid - Hinschauen statt wegschauen?! Handwerkszeug gegen Verbote und
Ohnmacht

Was treibt (junge) Menschen in den Tod? Hätte der Selbstmord verhindert werden können? Sind (angekündigte)
Versuche „nur“ Erpressungsversuche? Werden Mädchen und Jungen durch entsprechende Filme, Clips, Literatur dazu
angeregt? Was hält Menschen (überhaupt) am Leben?
Diese und andere Fragen werden bearbeitet und praktische Methoden werden angeboten.

Inhalte
- Tabuthema Suizid(-versuche)
- (13) Gründe für autoaggressives Verhalten
- Wechselwirkung zwischen Medieninhalten und Suiziden („Werther Effekt“)
- Risikofaktoren
- Umgang mit seelischer und körperlicher Gewalt/ Verletzungen
- Ausdruck von Trauer, Schmerz, Ärger, Wut und Aggression
- (Posthume) Anerkennung und Aufmerksamkeit
- 13 Gründe „es“ nicht zu tun
- Öffentlichkeitsarbeit und Projektarbeit

Methoden
Videoclips, Implusreferat, gestaltpädagogische/ gestalttherapeutische Methoden, Fallarbeit, etc.

Referentin
Heidrun Wendel Dipl. Psych., Krisenhelferin für Suizidgefährdete (Universität Bochum) und Lehrtherapeutin für
geschlechtsbewusste Gestalttherapie; Höferhofer Institut

Zeit 3 Tage

Veranstaltungsort München, Dresden und nach Vereinbarung


VI) „Null Bock“- Umgang mit (un)motivierten Jugendlichen
Dresden 2019 geplant und nach Absprache ab sofort buchbar!
Lass  mich  doch  einfach  nur  in  Ruhe“  …  diese  und  andere  Aussagen  bringen  Eltern  und Bezugspersonen an
ihre Grenzen.
Gefühle  der  Ohnmacht,  Hilfslosigkeit  bis  Wut,  Aggression  und  Enttäuschung  kommen regelmäßig  hoch  bis  hin 
zur  Eskalation  (Türen  knallen,  Ohrfeigen,  Handy-/  Computerverbot u. ä.). Strafen verfehlen ihre Wirkung. Die
Nerven liegen blank. Kluge Rat-schläge „Die haben es einfach  zu  gut“  oder  „Die  muss  mal  richtig  auf  die 
Schnauze  fallen“  führen  eher  zu  weiteren Verwirrungen, Zweifeln und Verletzungen.

„Wahrnehmen was ist, verändert“! 
Annehmen  statt  wegsehen  oder  verurteilen.  Was  hilft  wirklich  -  den  Kindern/  Jugendlichen und den eigene
Nerven? Was ist sinnvolle Begleitung und wo droht es zu kippen (Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit,  Schuldgefühle)?  

Diese  und  andere  Fragen  werden  diskutiert  und  das Seminar gibt Sicherheit im Umgang mit scheinbar
unmotivierten Menschen… 

Ausgewählte Inhalte: 
- Der Nullpunkt / Das Un-denken
- Umgang mit eigenen Gefühlen (Ärger, Wut, Aggression, Ohnmacht etc.)  
- Was ist Motivation? 
- Was nehme ich wahr in Bezug auf Ausdauer, Aufwand und Richtung?
- Welche  menschlichen  Bedürfnisse  gibt  es  und  wie  sieht  gehemmtes  bzw. kompensatorisches Verhalten
aus? 
- Was  ist  erwachsenes  Verhalten  und  wie  sollte  ich  mich  als  Eltern(-teil)/Bezugsperson verhalten? Sinnvolles
TUN!?
- Gestaltpädagogische/ -therapeutische Übungen und Experimente 
- Ressourcenorientierte Beratung und Gestaltarbeit

Die Arbeitsmethoden sind:
- Impulsreferat
- Rollenspiele
- kreative Methoden/ Aktionspädagogik 
- gestaltpädagogische/ -berat. Übungen und Experimente 
- Projektvorstellung/ -entwicklung
- Filmangebot  „Null Bock“; Eigener Lehrfilm in Kooperation mit nrwision


Referentin
Heidrun  Wendel,  Dipl.  Psychologin,  zertifizierte  europäische  Psychotherapeutin, approb. Psychotherapeutin  u. 
Lehrtherapeutin  (Gestalttherapie),  Autorin,  Ausbildungstrainerin  für geschlechtsbewusste  Gewaltprävention, 
Sexualpädagogin,  Leiterin  des  Höferhofer  Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck


VII) „Wo Worte nicht reichen…“
Geschlechtsbewusste gestaltpädagogische/ -therapeutische Methoden für die Arbeit mit
weiblichen und männlichen (Flüchtlings-) Kindern und Jugendlichen
Ort: nach Vereinbarung
Weibliche und männliche Menschen mit Migrationshintergrund haben einen anstrengenden Weg hinter sich und/ oder
vor sich. Sie haben ein erhöhtes Risiko für „psychosomatische“ Krankheiten und psychische Störungen jeder Art. Hier
spielen Bindungspersonen eine große Rolle. Die Fortbildungsleiterin klärt über Risiko- und Schutzfaktoren auf sowie
über den Neuaufbau von wertvollen Beziehungen.

Der Alltag von haupt- und ehrenamtlichen HelferInnen/ BegleiterInnen (SchulsozialarbeiterInnen, BildungsanleiterInnen,
IntegrationshelferInnen, JugendsozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, MitarbeiterInnen des Ausländeramts,
Inklusionsfachkräften, LehrerInnen, TherapeutInnen in Heimen, Beratungsstellen, Jugendämtern, Kindereinrichtungen,
Wohngruppen etc.) wird bestimmt von außen: u.a. Wartezeiten, Zeitnot, Stress, Finanznot, Fallzahlen, Politik,
Dokumentationsvorgaben, QM, Vertretungspläne, Medienberichte, Mobbing. Daneben soll die Begleitung der Menschen
(„Kunden“) möglichst individuell und qualitativ hochwertig gestaltet werden. Die Ausbildung an den Fachschulen u. ä.
bereitet selten ausreichend auf die Praxis vor. Langjährige Fachkräfte wissen nicht genau wie sie noch die Zeit bis zur
Rente/ Pensionierung einigermaßen gesund „überstehen“ sollen. Jüngeren Fachkräften fehlt das Handwerkszeug.
Ausgewählte Themen können sein: Mut, Angst, Schuldgefühle, Sich abgrenzen, Selbstwertgefühl, Gefühle, Konflikte,
Heimweh, Ehre, Tod/ Sterben, erlebte und drohende Gewalt, Träume, Gerechtigkeit sowie Panik, Depressionen,
Verwirrung und Selbstzweifel.

In der Fortbildung erweitern wir unseren methodischen „HANDWERKSKOFFER“ im wahrsten Sinne des Wortes. Wir
bestücken ihn mit Material, Übungen und kreativen Ideen für die Arbeit mit sog. „auffälligen“ (z.B. ohne Eltern, fremde
Herkunft, Hautfarbe, Behinderung, andere Muttersprache, traumatisiert, geschockten etc.) Kindern, Jugendlichen und
jungen Erwachsenen.

Zeit: 3 Tage

Inhalte
· Kennenlernen leicht(er) gemacht („Memory“, „Spinnweben“, „Domino“)
· Bedürfnisorientierte Gestaltarbeit (z.B. Wutarbeit; begreifbare Sexualitätsaufklärung)
· Ressourcenorientierte Übungen (Selbststeuerung bei Traumata; Konfliktlösefähigkeit)
· TV- und Lehrfilm: „Wir sind doch alle Menschen“ aus dem Projekt Gewaltprävention und Integration des
Höferhofer Instituts
· Kreative Spiele und Übungen (Musik, Kunst, Sport/Bewegungsspiele)
· Geschichten, Märchen, Puppenspiel, Gedichte u.ä. (z.B. Gefühlsarbeit)
· Familienaufstellen für Kinder/Jugendliche mit einfachen und preiswerten Mitteln
· Aktionspädagogische Maßnahmen/Experimente (Selbstwirksamkeitsbedürfnis; Zugehörigkeit)
· Achtsamkeits- und Entspannungsübungen/ Zapchen/ Lachtherapie
· Fallarbeit/ Supervision
· Gutachten bei drohender Abschiebung



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Veranstaltungen 2018.

Wir weisen daraufhin, dass alle Angebote auch vor Ort als „indoor“-Veranstaltungen
nach Absprache gebucht werden können!

Daneben stehen wir für Einzel-/ Paar- und Teamgespräche nach Vereinbarung etc. zur
Verfügung.