Veranstaltungen und Fortbildungsangebote in 2012

„Von außen betrachtet bin ich gut“
Supervision und Fallarbeit

Datum: 08.-10. Mai 2012
Ort: Eisenach; Diakon. Bildungsinstitut;
E-Mail:
info@dbi-falk.de

Wie professionell arbeite ich eigentlich? Wie gut sind die anderen (Institutionen)? Kann ich dem stetigen Wettbewerb standhalten? Woran liegt es, wenn weniger TeilnehmerInnen/ KlientInnen/ Kunden in Gruppen kommen, sich abmelden   ( wenn überhaupt?! ) oder Gruppenangebote ausfallen, wo es „jahrelang“ doch so gut lief … „Nichts ist gefährlicher als dauerhafter Erfolg“, soll heißen: Professionelle HelferInnen brauchen professionelle Begleitung und Supervision.

In der Fortbildung beschäftigen wir uns mit:
· Image, guter Ruf und was sonst nach außen geht
· eigene berufliche Motive, Ziele und Motivation
· hemmende und fördernde Antreiber ( sog. Introjekte )
· eig. Reflektion ( Selbstwahrnehmung ) und Fremdwahrnehmung/ Überwinden von 
  Leistungsdruck, Scham, Ängsten zu versagen; nicht perfekt zu sein; Fehler zu machen, etc.
· ein-e gute-r BegleiterIn/ BeraterIn/ TherapeutIn wird Frau/man…
· Fallarbeit, Feedback
· kollegiale Supervision und andere Supervisionsarten ausprobieren und weiterentwickeln im eig.
  Berufsfeld/ Team etc.
· Dokumentationen - grässliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder sinnvolle Gedächtnisstütze  
  ( aber wie? )
· eigene Wünsche/ Fragen/ Probleme …

Referentin:
Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Lehrbeauftragte der Uni Innsbruck, Leiterin des Höferhofer Instituts (
www.Hoeferhofer-Institut.de)



„Reinigung und Neugestaltung von Beziehungen durch Familienaufstellungen - am eigenen Leib“ 

Datum: 16. Juni 2012 (10-17 Uhr; 8 UE)
Ort: VHS Lüdenscheid


Familienaufstellung gibt Aufschluss über mögliche verdeckte Verbünde, Familiengeheimnisse und Konstellationen von Eltern und Verwandten innerhalb der Familie in der Sie aufgewachsen sind. Warum reagieren Sie heute noch so nachhaltig auf Personen, die Ihnen einmal sehr nahe standen oder heute noch stehen? Welche Lebensregeln und Verhaltensmuster wurden seinerzeit vermittelt? Unser Verhalten oder Leiden kann bewusst oder unbewusst aus dieser Zeit enger Bindung ( Mutter/ Vater/ Großeltern ) stammen und können unser Leben ( Beruf/ Ehe/ Partnerschaft ) negativ oder fördernd bestimmen. Die Familienaufstellung kann ungelöste und unverarbeitete Probleme wieder hervorrufen, Gefühle zulassen, Trauer und Freude hervorbringen, die helfen können, korrigierend und heilend auf offene Gestalten einzuwirken, um diese zu schließen. Es ist schon sehr mutig sich z.B. mit seiner Großmutter, seinem Vater in der Gruppe auseinanderzusetzen, wenn die Eltern oder Großeltern ( vertreten durch ähnliche TeilnehmerInnen [Stellvertreter] aus der Gruppe ), neben Ihnen stehen und versuchen, Ihre überkommenden Regeln und Botschaften, die schon lange zurückliegen, wieder hervorzurufen. Nur so können wir überprüfen, ob diese Botschaften heute noch Bestand haben oder modifiziert werden dürfen oder müssen.

Inhalte:
· Familienstellen - theoretische Impulse und verschiedene Richtungen
· Aufdecken von Familiengeheimnissen
· Aufspüren von Verborgenem und verblüffenden Fakten
· Unerledigte Gestalten lösen, vervollständigen und abrunden ( Versöhnung, Vergebung und
  Zusammenfügung )
· Chancen und Grenzen der Einsetzbarkeit im beruflichen Kontext und die Verantwortung des
  Anwenders/ der -in
· Gestalttherapeutische Weiterarbeit nach einer  Familienaufstellung

Ziele:
· Aufdeckung von Verstrickungen damals und heute
· Abschluss von „unerledigten Geschäften“
· Wandlung, Ruhe und Frieden in heutigen Beziehungen 
· Verschiedene Möglichkeiten erleben, erfahren und den Einsatz reflektieren
· Verantwortungsvollen Einsatz lernen und sinnvolle Weiterarbeit trainieren

Referentin:
Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Lehrbeauftragte der Uni Innsbruck, Leiterin des Höferhofer Instituts (
www.Hoeferhofer-Institut.de)



Geschlechtsbewusste Gewaltprävention
Aggression und Autoaggression bei Mädchen und Jungen                                                       -Basisseminar- /-Aufbauseminar (2013)-

Datum: 18.-20. Juni 2012
Ort: Neudietendorf
Für genauere Informationen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail (
heidrunwendel@aol.com)!

Das Thema Gewalt ist in unserer Gesellschaft ein Phänomen mit vielen Facetten. Mädchen und Jungen sind passiv und aktiv in unterschiedlichen Bezügen in Gewalthandlungen verstrickt.

Fachkräfte sind in der Praxis mit den unterschiedlichsten Formen von Gewalt konfrontiert und suchen Lösungswege, um die Betroffenen adäquat zu begleiten oder entsprechend vorzubeugen.

Geschlechtsbewusste Gewaltprävention berücksichtigt die unterschiedliche Sozialisation und Lebenshintergründe von Mädchen und Jungen sowie die Geschlechtsrollenerwartungen der Gesellschaft und zielt auf die Stärkung der Persönlichkeit und der Selbstsicherheit, die Verbesserung des Kommunikationsverhaltens und der Sozialkompetenz sowie auf die Erweiterung der körperlichen Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit bei Mädchen und Jungen.

In der Fortbildung beschäftigen wir uns mit:
· Begreifen der humanistisch psychologischen Haltung: Verletzung-Aggression-Autoaggression als
  Folgeentwicklung
· Geschlechtsspezifische Verletzungen / Autoaggression bei Mädchen und Jungen (z.B. Piercen,
  Nikotin, Essstörungen, Koma-Saufen) begleiten und vorbeugen
· Umgang mit geschlechtsbewusster Gewalt und Deeskalation
· Aggressionsrituale, Wutarbeit kennenlernen
· Kennenlernen + Ausprobieren von päd. Handwerkszeug f.d. Einzelberatung u.
  geschlechtsbewusste Gruppenarbeit
· 4 Säulen der Präventionsarbeit ( u.a. Konflikttraining )
· Projektideen entwickeln und initiieren für Kinder, Jugendlichen und Erwachsene (Eltern,
  MultiplikatorInnen)

Referentin:
Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Lehrbeauftragte der Uni Innsbruck, Leiterin des Höferhofer Instituts (
www.Hoeferhofer-Institut.de)


Wenn Sie weitergehende Fragen haben, dann schreiben Sie uns doch eine E-Mail (heidrunwendel@aol.com).