Sex, Drugs & friendship
- Aufbauseminar - 

Untersuchungen zeigen, dass nach wie vor regelmäßige klassische und geschlechtsbewusste Aufklärungsprojekte, sowie kompetente Unterstützung in situativen, teilweise eskalierenden Situationen (z. B. Gang Bang, Koma-Saufen, sexuelle Gewalt, drohende Zwangsheirat, Entjungferungsanzeigen im Internet) fehlen (vgl. Studie von: R. Winter).

Kein Wunder, dass bei vielen Jugendlichen die Idee wächst, Ängste und Hemmungen bzw. Minderwertigkeitskomplexe mit Alkohol und ähnlichen Drogen zu verdecken. Leider haben Drogen im Zusammenhang mit Sexualität jedoch häufig andere Wirkungen, als z.B. von der Werbeindustrie (vgl. Popsy-Getränke; Sex on the beach etc.) vorgegaukelt. Enttäuschungen bis Frustreaktionen und aggressive Verhaltensweisen nehmen mit Alkoholkonsum zu. K.O.-Tropfen werden verabreicht und selten aufgedeckt. Hier ist bewusste Aufklärung notwendig!

Erreichbare Kompetenzen:

Die Zielsetzung der Fortbildung ist das Erlangen von Hintergrundwissen, von Handlungskompetenz und professionelle Sicherheit im Umgang mit pubertierenden und scheinbar genussfähigen Kindern und Jugendlichen.

Ausgewählte Inhalte:

· Mythen über sexuelles Verhalten und den weiblichen/männlichen Körper
· Scham, Ängste und Minderwertigkeitsprobleme
· Sich abgrenzen können bzw. Nein sagen können in Gruppensituationen mit
Alkoholkonsum
· Erfüllte Sexualität - was ist das?! vs. „Abgefüllt und gar nicht lust-voll“
· Peergroup-education: Wir werden SexpertenInnen

Die Arbeitsmethoden sind:

· Impulsreferat
· Film
· Rollenspiele/Fallarbeit
· Gestaltpäd./-berat. Übungen/Spiele
· Projektentwicklung

Referentin:  
Heidrun Wendel, zertifizierte Europäische Psychotherapeutin, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck

Termin:  2 Tage