„Ritzen, Schnibbeln, Schneiden …“ - erkennen, verstehen und Verantwortung übernehmen 

(Sozial-)Pädagogische und beraterische Hilfen im Umgang mit sich selbst verletzenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Menschen, die sich Arme oder Beine aufritzen oder auf vielfältige Art verletzen bis das Blut fließt, bringen BegleiterInnen oft an ihre Grenzen. Hier gilt es akut zu helfen (1.  Hilfe,  Notfall)  und  langfristig  diese  Menschen  beizustehen  und  zu  entscheiden, wann andere Professionelle hinzugezogen werden müssen.


Inhalte sind
• Erkennungsmerkmale/ Diagnosen
• Motive  der  vorwiegend  Mädchen/  jungen  Frauen  (Aufmerksamkeit, 
  Selbstmordgedanken/  -versuche oder  -vermeidung,  Entspannung,  
  Aggressionsunterdrückung u.a.) 
• Umgang mit Ohnmacht, Ekel, Mitleid, Wut …
• Texte, Bilder, Interviews etc. von Betroffenen/ Fallarbeit 
• Chancen und Grenzen professioneller Arbeit
• Was  kann  ich  tun,  was  darf  ich  tun,  was  muss  ich  tun                                 
  (Verantwortung  für wen/was?)?
• Literatur-/ Medienhinweise


Referentin: 
Heidrun Wendel, zertifizierte Europäische Psychotherapeutin, Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck


Termin:  2 Tage