„Die Sache mit der Fliege im Urinal“
Mit “Nudging“ die Kinder/ Jugendlichen/ Erwachsenen geschlechtsbewusst erfolgreich erreichen


Warum es besser ist, Kindern keine Ohrfeigen zu geben?
Wie können Kinder vom Rauchen abgehalten werden?
Mit welchen Mitteln kann das Gesundheitsamt/ Jugendamt drogensüchtige Mütter/ Väter zu mehr Ehrlichkeit bewegen?
Wieso haben Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus fast dreimal so viel chronische Krankheiten als Kinder aus Familien mit hohem Sozialstatus, obwohl es langfristig anstrengender ist für diese bzw. es Vorsorgeuntersuchungen gibt? usw.

Um Verhaltensweisen zu ändern, bedarf es manchmal eines „Nugde“, zu Deutsch: Stups.
Es ist erwiesen, dass Eltern bzw. Kinder/ Jugendliche Vorgaben und Vorhaben erfolgreich umsetzen, wenn sie den Sinn und zweitens die eigene Verantwortung, den eigenen Nutzen erkennen.
Mit einfacher Sprache, einfachen Symbolen und Anreizen statt Anordnungen und Verbote die Menschen begeistern anstatt zu manipulieren, ist Ziel der Fortbildung.

Es werden handlungspraktische Möglichkeiten zu konkreten Inhalten (z.B. Bewegung, Ernährung, Impfen, Ohrfeigen/ Tracht Prügel, Haare färben, Piercen, TV-/ PC-Konsum) trainiert und entwickelt.

Die humorvolle Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit(sstruktur) ist unumgänglich, um das eigene und fremde Trägheitsprinzip zu überwinden… 

Inhalte sind

• „Nudging“ - das Anstoßen effektiver, gesunder und vernünftiger Verhaltensweisen
  ohne Zwang
• Theoretische Überlegungen
• Ziele und Zielgruppen festlegen und Erfolge ermitteln
• Praxisbeispiele („Die Fliege im Urinal“; „Gib AIDS keine Chance“; „Schluckimpfung
   ist süß“) - Ideen, Ergebnisse, Nachhaltigkeit
• „Gesagt ist nicht verstanden“. „Geschrieben heißt nicht immer gelesen.“                                            
  Wie kommuniziere ich erfolgreich mit Worten, Körpersprache und Schrift (z.B.
  persönliche Anschreiben) in meinem Berufsalltag?
• Chancen und Risiken vom „genudged“ Bürger!? Kompetenzerweiterung oder
  Manipulation bzw. Unmündigkeit?! Hilfe zur Selbsthilfe
• Fallarbeit/ Supervision
• Eigene (geschlechtsbewusste) Projektarbeit entwickeln
• Literatur- und Medienvorstellung (Bücher, Filme, Übungen etc.)
  
Zielgruppe

alle Interessierten sowie Fachkräfte aus der/ dem Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsamt, Schulen/ Kinder- und Jugendeinrichtungen, etc.

Referentin

Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, zertifizierte europäische Psychotherapeutin,  approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck

Zeit
3 Tage

Ort nach Vereinbarung