Neue Ausbildungsgruppe in NRW/ Quereinstieg am 23.-24. April 2016 möglich!

Ausbildung zur/ zum „Geschlechtsbewussten GestaltpädagogeIn, GestaltberaterIn“

(2x6 Wochenendseminare in 2016/2017)

oder

Ausbildung zur/ zum „Geschlechtsbewussten GestalttherapeutIn“
[diese Ausbildung setzt die erfolgreich absolvierte Ausbildung zur/ zum geschlechtsbewussten GestaltpädagogeIn, GestaltberaterIn voraus]


(4x6 Wochenenden in 2016-2019)

Einführungs- und Orientierungsseminar bzw. Beginn im Februar 2016 in NRW

Ausbildungstermine in 2016

1. Modul: 27.-28. Februar 2016
2. Modul: 23.-24. April 2016 (Quereinstieg möglich!)
3. Modul: 04.-05. Juni 2016
4. Modul: 27.-28. August 2016
5. Modul: 29.-30. Oktober 2016
6. Modul: 10.-11. Dezember 2016

Änderungen vorbehalten!!!


Ort: Haus Minte/ Neubeginn e.V., Lüdenscheid (DB Bahnhof Brügge) - NRW
http://www.neubeginn-ev.de


Geschlechtsbewusste Gestaltpädagogik und -therapie zum Kennenlernen    
Einführungs- und Orientierungsseminar am 27.-28. Februar 2016

Dieses Seminar dient dem Kennenlernen: Was ist geschlechtsbewusste Gestalttherapie überhaupt und was gibt es noch (Überblick)? Wer interessiert sich auch für die Ausbildung (TeilnehmerInnen)? Was sind die Motive (bewusst/ unbewusst)? Wer bildet aus (Leitung/Team)? Was kann ich mit den Zertifikaten machen (Anerkennung)? Welche Voraussetzungen muss ich haben? Wie sieht die „Prüfung“ aus? Warum geschlechtsbewusst? Welche finanziellen Verpflichtungen gehe ich ein (Vertrag)? Was ist mit Fehlzeiten?
Wann muss ich mich endgültig für welche Ausbildung (2 oder 4 Jahre) entscheiden? u.v.m. Diese und andere Fragen werden an diesem Wochenende beantwortet. In ruhiger Natur lassen wir uns vom Kochteam (vegetarische Kost) in Wohlfühlatmosphäre (allein im Tagungshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten) verwöhnen…     

Gestalttherapie ist eine Art bewusste „Selbsterziehungsschule“, in der der Mensch erfährt, dass es gesündere Arten gibt mit dem Leben umzugehen, als diejenigen, die er/sie bislang verfolgt hat (z.B. Ängste, Krankheiten, Opfererfahrung, Sucht,  Unterwürfigkeit/ Ohnmacht, Zwänge, Verwirrung, Selbstzweifel etc.).

Wie fühle ich mich, wenn ich beständig versuche, (geschlechtsspezifische) Erwartungen zu erfüllen, die andere an mich stellen? Die geschlechtsbewusste Gestalttherapie lädt dazu ein, sich dieser Frage und sogenannten Introjekten („Fühle nicht!“, „Sei nicht!“, „Reiß Dich zusammen!“, „Sei perfekt!“, „Komm mir nicht zu nah!“, und vieles mehr) bewusst zu werden und andere Lebensweisen auszuprobieren, um zu erkennen, was die eine und was die andere Art für den individuellen Entwicklungsprozess bedeutet.

„Sehen was ist, verändert!“ Menschen verändern sich nicht dann, wenn sie sich dazu antreiben, sondern dann, wenn sie sich die Zeit nehmen, so zu sein, wie sie sind. Geschlechtsbewusste GestalttherapeutInnen bieten den Raum zum individuellen Wachsen und wollen der/ dem Einzelnen auf dem eigenen Weg dabei behilflich sein, zu erfahren, was die eigenen Beine vermögen, und unterstützen die Suche nach hilfreichen/sinnvollen „Krücken“ in diesem Prozess. Sie selbst stehen als gleichwertiger Mensch auf Augenhöhe im Kontakt mit den KlientInnen. 

WARUM BEI UNS?

1. Langjährige Praxis- und Ausbildungserfahrung
2. Offene Teilnahmevoraussetzungen „ohne Prüfungsangst“
3. Schwerpunkt: Krankheiten ganzheitlich verstehen
4. Dauer und Kosten überschaubar
5. Geschlechtsbewusster Ansatz
6. Methodenvielfalt und „Handwerkskoffer“

Seit 1986 bilden wir fortlaufend bundesweit sowie in Österreich und Italien Gruppen aus. Eine praxisorientierte Arbeit („Handwerkskoffer“) ist unsere Stärke. Für die Ausbildung zur geschlechtsbewussten Gestaltpädagogin/ zum geschlechtsbewussten Gestaltpädagogen oder zur geschlechtsbewussten Gestalttherapeutin/ zum geschlechtsbewussten Gestalttherapeuten setzen wir keine speziellen Berufsabschlüsse voraus. Wer in der (sozial-)pädagogischen oder (heil-)pflegerischen Praxis arbeitet oder sich dafür interessiert, ehrenamtlich tätig ist oder eine Einrichtung leitet/ leiten will, kann mit gestaltpädagogischen oder gestalttherapeutischen Ansätzen viel erreichen. Daneben ermöglicht es ein freiberufliches Arbeiten in (späterer) eigener Praxis oder -gemeinschaft.

Im HÖFERHOFER INSTITUT liegt der Schwerpunkt in der untrennbaren "Psychosomatik", d.h. es werden unerfüllte menschliche Bedürfnisse mit psychosomatischen Entsprechungen (z.B. Migräne, Rückenschmerzen, Blasenentzündungen, Körpergewichtsproblemen etc.) verglichen und erklärt. Eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird gefördert mit Vertrauen, Respekt und Wahlmöglichkeit in jedem Augenblick des Lebens.    

Beide Ausbildungen teilen sich über einen Zeitraum von zwei Jahren das Basismodul mit einem breiten Spektrum theoretischer, methodischer und praxisbegleitender Inhalte. Wer geschlechtsbewusste Gestalttherapeutin oder geschlechtsbewusster Gestalttherapeut werden möchte, erweitert im anschließenden Aufbaumodul weitere zwei Jahre lang die gewonnenen Kenntnisse und absolviert zusätzlich 60 Analysestunden bei einer geschlechtsbewussten Gestalttherapeutin und einem geschlechtsbewussten Gestalttherapeuten. Jeweils zu Beginn der Ausbildungsjahre (2x bzw. 4x) bekommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine individuelle Profilberatung.

Ein wichtiger Teil der Ausbildung besteht neben den theoretischen Grundlagen der geschlechtsbewussten Gestaltpädagogik und Gestalttherapie in der begleitenden Praxisberatung. Dabei handelt es sich um Projekt- und Fallbesprechungen, die Reflexion sowohl der eigenen Kompetenzen als auch der institutionellen Rahmenbedingungen der täglichen sowie zukünftigen Arbeit. Darüber hinaus treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig in selbstorganisierten Praxisgruppen. Nicht zuletzt spielt in der Ausbildung die geschlechtsbewusste Selbstwahrnehmung und sexuelle Vielfalt eine große Rolle. Hier geht es um den Einfluss der eigenen Lebensgeschichte auf die pädagogische, beraterische oder therapeutische Arbeit.

Ausbildungsvoraussetzungen:

Ein-e gute-r geschlechtsbewusste/r GestalttherapeutIn braucht nicht unbedingt ein Studium. Sie oder er hat Mitgefühl sowie Empathie und braucht Liebe zum Beruf bzw. zur Berufung. Ein-e gute-r geschlechtsbewusste/r GestalttherapeutIn ist ein-e BegleiterIn. Jemand, die/der sich freut, die Vielfalt von Menschen zu erkennen. Jemand, die/der anderen Menschen auf Augenhöhe begegnet, ihnen für eine gewisse Zeit die Hand reicht, um am Ende wieder ohne „Krücken“ selbstbestimmt, ohne Verbote und Scham- sowie Schuldgefühle, durchs Leben zu gehen.

Unser Institut nimmt bewusst Menschen in die Ausbildungsgruppen, die erst einmal neugierig und offen sind, diese Ausbildung zu machen. Dazu gehört die ständige Selbstreflexion des eigenen Seins und Tuns - hier und heute sowie das „Geworden sein“in einem stetigen Wachstumsprozess.
Am Ende steht ein selbstentwickeltes Projekt (statt Prüfung mit Wissensfragen) als eigene Überprüfung der erworbenen Kompetenz und eigenen Weiterentwicklung.

Die Projektarbeiten ermöglichen die konkrete Anwendung in der Praxis. So wird erworbenes Wissen direkt weitergegeben und der Kontakt zu anderen Menschen wird nicht verloren, d.h. „wir bleiben auf dem Boden.“ Nach erfolgreichem Abschluss steht dann weniger ein Titel, sondern ein Mensch, der etwas zu geben hat.

Im Laufe der Ausbildungszeit spezialisieren sich die einzelnen TeilnehmerInnen, z.B. mit einem Methodenschwerpunkt (z.B. Theaterspiel, Tanzen, Familienaufstellung, Achtsamkeitstraining, Einsatz von Therapietieren, etc.) oder einem Thema (z.B. Prüfungsangst, Krebsnachsorge, sexuelle Gewalt, Depression/ Burnout usw.) oder sie konzentrieren sich auf eine bestimmte Zielgruppe (z.B. Mädchen/ Jungen, Ältere, Behinderte, Menschen mit Migrationshintergrund etc.).

Dauer und Kosten:

Nach zwei Jahren ist der zertifizierte Abschluss als geschlechtsbewusste/r Gestaltpädagogin bzw. Gestaltpädagoge  möglich. Das Basismodul umfasst pro Jahr 6 Ausbildungswochenenden (insgesamt 24 Seminartage) plus begleitender Projektarbeit und Praxisgruppenteilnahme.

Nach vier erfolgreich absolvierten  Ausbildungsjahren steht der zertifizierte Abschluss als geschlechtsbewusste/r Gestalttherapeutin bzw. Gestalttherapeut an. Dazu gehören neben den erforderlichen Analysestunden weitere jeweils 6 Ausbildungswochenenden pro Jahr (insgesamt 48 Seminartage) sowie ein Abschlussprojekt (statt Wissensabfragen) und die Praxisgruppenteilnahme.

Die Kosten in 2016 betragen 125,- Euro pro Seminartag. Hinzu kommt eine Essens-/ Seminarkostenpauschale. Die im Rahmen der Ausbildung zur Gestalttherapeutin bzw. zum Gestalttherapeuten notwendigen Analysestunden müssen gesondert gezahlt werden.

Sie sind interessiert?

Im ersten Modul können Sie mich und die TeilnehmerInnen kennenlernen. Du hast in der Vergangenheit als GruppenteilnehmerIn (Gewaltpräventive Ausbildung, sexualpädagogische Fortbildung, gesundheitspädagogische Tagung, etc.) Deine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen mit mir gemacht?! Du möchtest das Erlebte und Erfahrene vertiefen?

Ich gebe Ihnen/Dir nun die Chance, Ihre/Deine berufliche Arbeit zu qualifizieren, indem ich Ihnen/Dir einen Platz in der neuen Ausbildungsgruppe 2016 anbiete.

In einem persönlichen Gespräch können Sie/kannst Du mit mir alle Einzelheiten bezüglich: Anerkennung, Berufschancen, Termine/- ausfälle, Kosten, Unterkunft (Hotel/zu Hause), Projektarbeit/Fallarbeit, Prüfung etc. klären.

Bitte melde Dich/melden Sie sich bei mir, ob dieses Angebot von Interesse ist.

Heidrun Wendel:    Tel.: 02359 / 6781 oder E-Mail:
heidrunwendel@t-online.de

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie/Dich bald (wieder) begrüßen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Wendel















   
          Foto: Angehörigenseminar der Ausbildungsgruppe im August 2015