„Wo Worte nicht reichen…“
Geschlechtsbewusste gestaltpädagogische/ -therapeutische Methoden für die Arbeit mit weiblichen und männlichen (Flüchtlings-) Kindern und Jugendlichen

3-tägiger Workshop
Ort und Termin nach Absprache in 2016 und schon für 2017 ab sofort buchbar!


Inhalte

Menschen mit Migrationshintergrund haben einen anstrengenden Weg hinter sich und/ oder vor sich. Sie haben ein erhöhtes Risiko für "psychosomatische" Krankheiten und psychische Störungen jeder Art. Hier spielen Bindungspersonen eine große Rolle. Die Fortbildungsleiterin klärt über Risiko- und Schutzfaktoren auf sowie über den Neuaufbau von wertvollen Beziehungen.

Der Alltag von haupt- und ehrenamtlichen HelferInnen/ BegleiterInnen (SchulsozialarbeiterInnen, BildungsanleiterInnen, IntegrationshelferInnen, JugendsozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, MitarbeiterInnen des Ausländeramts, Inklusionsfachkräften, LehrerInnen, TherapeutInnen in Heimen, Beratungsstellen, Jugendämtern, Kindereinrichtungen, Wohngruppen etc.) wird bestimmt von außen: u.a. Wartezeiten, Zeitnot, Stress, Finanznot, Fallzahlen, Politik, Dokumentationsvorgaben, QM, Vertretungspläne, Medienberichte, Mobbing. Daneben soll die Begleitung der Menschen („Kunden“) möglichst individuell und qualitativ hochwertig gestaltet werden. Die Ausbildung an den Fachschulen u. ä. bereitet selten ausreichend auf die Praxis vor. Langjährige Fachkräfte wissen nicht genau wie sie noch die Zeit bis zur Rente/ Pensionierung einigermaßen gesund „überstehen“ sollen. Jüngeren Fachkräften fehlt das Handwerkszeug. Ausgewählte Themen können sein: Mut, Angst, Schuldgefühle, Sich abgrenzen, Selbstwertgefühl, Gefühle, Konflikte, Heimweh, Ehre, Tod/ Sterben, erlebte und drohende Gewalt, Träume, Gerechtigkeit sowie Panik, Depressionen, Verwirrung und Selbstzweifel.

In der Fortbildung erweitern wir unseren methodischen „HANDWERKSKOFFER“ im wahrsten Sinne des Wortes. Wir bestücken ihn mit Material, Übungen und kreativen Ideen für die Arbeit mit sog. „auffälligen“ (z.B. ohne Eltern, fremde Herkunft, Hautfarbe, Behinderung, andere Muttersprache, traumatisiert, geschockten etc.) Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

• Ressourcenorientierte Übungen
• Kreative Spiele und Übungen
• Geschichten, Märchen, Puppenspiel, Gedichte u. ä.
• Familienaufstellen für Kinder/ Jugendliche
• Aktionspädagogische Maßnahmen/ Experimente
• Achtsamkeits- und Entspannungsübungen
• Fallarbeit/ Supervision
• Gutachten bei drohender Abschiebung


Zielgruppe
Alle interessierten Menschen, die ihre gestaltpädagogischen/ -therapeutischen Kenntnisse erweitern wollen und/ oder geschlechtsbewusste Gestaltpädagogik/Gestalttherapie kennenlernen wollen.
Die Fortbildung ist auch für StudentInnen in Ausbildung und/ oder ehrenamtlich tätige Personen/ PraktikantInnen geeignet.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an (heidrunwendel@t-online.de) oder besuchen unsere Homepage.


Meinerzhagener Zeitung, 18. Juni 2016:























































Den ersten Teil des Filmes können Sie sich unter dem folgenden Link anschauen:
https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/wir-sind-alle-menschen.html



Filmkritik:

Die TeilnehmerInnen der o. g. Fortbildung in Paderborn (2016) meinen:

- sehr gelungener Film, der viele Ängste gegenüber Asylanten aufzeigt
- der Film klärt auf
- Musik ist sehr gut, sowohl das Mädchen, das Klavier spielt als auch die Hintergrundmusik
- positiv ist auch die Abwechslung der Beiträge
- beeindruckend ist auch das Geben und Nehmen einer Familie, die ein deutsches Kind annimmt
- besonders gut ist die Anonymität, da es für jedes Land gelten kann
- "Hut ab vor dem Mut"
- die Reaktionen sind live. authentisch sowie ehrlich (kein Üben vor der Kamera)

 



























Collage erstellt von den TeilnehmerInnen der oben genannten Fortbildung im Juli 2016 in München