Fortbildung für Fachfrauen und Fachmänner sowie alle Interessierte  

„Die Dunkelheit frisst mich auf.“ - Depressionen bei Mädchen und Jungen
sowie jungen Erwachsenen 

Mindestens  12%  aller  Jungen  und  mindestens  20%  aller  Mädchen  leiden  bis  zur
Volljährigkeit mindestens einmal unter einer Depression. 

Somit  sind  dies  4-8%  aller  Kinder  in  der  BRD,  die  an  der  häufigsten  psychischen Krankheit leiden. Leider wird nur die Hälfte aller Erkrankten erkannt! Dabei sind die Symptome  eher  unspezifisch:  Ständige  Traurigkeit,  Antriebslosigkeit,  Aggressivität, Unkonzentriertheit, geringes Selbstwertgefühl etc..

Die  Fortbildung  informiert  über  das  Krankheitsbild  und  gibt  (mehr)  Sicherheit  im
Umgang  damit.  Es  werden  häufige  Ursachen  genannt  sowie Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt neben präventiven Schutzfaktoren. 

Inhalte sind

• Einblicke  in  die  Krankheit  (Erkennungsmerkmale,  Verlauf,  Alarmsignale,
   Fehldiagnosen [z.B. ADHS; „faule(r) SchülerIn“ etc.]) 
• Erklärungsmodelle zur Entstehung von kindlichen Depressionen (im Vergleich
   zu erwachsenen Formen)
• die besondere Bedeutung von Trennung der Eltern auf Mädchen und Jungen 
• „Berührende  Interventionen“  versus  „gut  gemeinte  Rat-schläge“         
   - gestaltberaterische/ -pädagogische/ -therapeutische  
   Behandlungsmöglichkeiten 
• Fallarbeit/ Supervision 
• umfassende  Hilfsmöglichkeiten  (Eltern,  Schule/  Arbeitsplatz,  Bewegung,
   soziale  Netzwerke,  Ernährung,  medizinische  Hilfe,  sozialpädagogische/
   psychologische Hilfe)  
• Medienhinweise (Literatur/ Filme) 

Ein Aufbauseminar schließt sich an! 

Referentin:  
    Heidrun Wendel, zertifizierte Europäische Psychotherapeutin, 
    Dipl. Psychologin, approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin 
    (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechts- 
    bewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des  
    Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck

Termin: 2 Tage  

Ort: nach Vereinbarung  


Rückmeldungen der TeilnehmerInnen des Paritätischen Kompetenzzentrums für soziale Innovation im Dezember 2015:

"Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv, insbesondere wurden Ihre Vortragsart, die Auswahl der Inhalte und die angenehme Atmosphäre sehr gelobt."