„Auffällig“ und hochbegabt?! - Umgang mit sich „dummstellenden“ Mädchen und „störenden“ Jungen, sowie überforderten ErzieherInnen und Eltern

Hochbegabte Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden in der Regel in Deutschland spät oder gar nicht erkannt. Es gibt viele Vorurteile (z.B. Defizite im Sozialverhalten), Fehldiagnosen (z.B. ADHS, „dumm“ bzw. Störenfried) und eher unbekannte Förderprogramme.

Diese besonderen Kinder, Jugendliche und Erwachsene fallen meist früh auf. Zunächst einmal sind sie Menschen mit normalen Bedürfnissen und Gefühlen. Während sie in anderen Ländern (z.B. USA) früh erfasst und gefördert werden, sind sie bei uns wenig akzeptiert (Makeldenken; AußenseiterIn), bzw. deren Eltern werden stigmatisiert („zu ehrgeizig“) und in bestimmten Gruppen (z.B. Arbeiterkinder, sog. Unterschichtskinder, bestimmte ethnische Gruppen) gar nicht erst entdeckt!

Die Fortbildung informiert über Hochbegabung und gibt (mehr) Sicherheit im Umgang damit. Es werden Anzeichen genannt, sowie Fördermöglichkeiten vorgestellt neben praktischen Methoden. 


Inhalte sind

• Einblicke  in  die  Hochbegabung  (Erkennungsmerkmale, Vorurteile,
  Fehldiagnosen [z.B. ADHS; „schlechte(r) SchülerIn“]) 
• Erklärungsmodelle (genetische Einflüsse, Umwelt, u.a.)
• Diagnostik, Tests, Anzeichen
• Probleme in der Schule/Familie/sozialem Umfeld
• Fördermöglichkeiten und Umgang mit hochbegabten Menschen
• quantitative (beschleunigtes Lernen) und qualitative (vertieftes Lernen)
  Maßnahmen
• Gestaltpädagogisches und gestalttherapeutisches Handwerkzeug
  kennenlernen
• Fallarbeit/Supervision
•umfassende Hilfsmöglichkeiten (Eltern, Schule/Arbeitsplatz, soziale Netzwerke)
• Medienhinweise (Literatur/Filme)


Interview "Die Elite unter sich" vom 11.03.2014
Hochbegabtenförderung in Sachsen  

(Studiogast: u.a. Heidrun Wendel)
Die Sendung zum Nachhören finden Sie unter dem folgenden Link:
http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/programm/dienstags-direkt-hochbegabt100.html


Zielgruppe

Frauen, Männer, alle Interessierten, die mit hochbegabten/„auffälligen“ Menschen (Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen) arbeiten (wollen) und/oder leben.


Referentin

Heidrun Wendel, Dipl. Psychologin, zertifizierte europäische Psychotherapeutin,  approb. Psychotherapeutin u. Lehrtherapeutin (Gestalttherapie), Autorin, Ausbildungstrainerin für geschlechtsbewusste Gewaltprävention, Sexualpädagogin, Leiterin des Höferhofer Instituts, Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck


Zeit

3 Tage


Ort

Dresden und nach Vereinbarung


Angebote 2014/2015

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